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HigherCarbParadise…

Bis jetzt weder Tango getanzt, noch ein Steak essen müssen, aber ein täglicher Caféhaus Besuch zur Merianda (Kaffee, Gebäck, Snacks so gegen 17h-19h vor dem Abendessen), der/die Argentinier*in wissen schon was gut ist, wir bevorzugen dann die süße Variante meistens bestehend aus einem Cafe con leche y tres medialunas(sprich Milchkaffee und drei Hörnchen).

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Und sonst ist es sehr italienisch geprägt, das heißt Pizza, Pasta und Eis sind allgegenwärtig und bis auf die Pizza, die ist mir hier zu viel mit Käse gesegnet, die frische Pasta bekommt man hier an jeder Ecke und das Eis ist so famous, dass bei der „la noche de las heladerias“, sich lange Schlangen vor den Eisdielen gebildet haben, die ich sonst nur vom Berghain kenne. Witzig ist es auch oder irritierend, wenn man den gesprächen lauscht, denkt man, dass hier in Buenos Aires italienisch gesprochen wird, aber dann stellt man doch erstaunt fest, dass es Spanisch ist.

Was mich auch irritiert, ist die Weihnachtsdeko und der Glühwein-Verkauf bei circa 30 Grad Celsius, ob ich mich daran gewöhne? Und für noch mehr Verwirrung in meinem Kopf, aber auch gut für die Völkerverständigung, ich bin beim Goetheinstitut eingeladen und dann gibt es selbstgebackene Zimtsterne und Apfelpunsch und ich erzähle ein wenig über Weihnachsttraditionen, Gewüze und über den Winter, bin sehr gespannt.

Und auf was ich noch sehr gespannt bin, auf unsere Exkursion in die Matetee-Zubereitung, den Besuch in einer deutschen Bäckerei und die Verkostung von Dulce de Leche, aber ich werde euch berichten, großes Ehrenwort.

Und sonst so in Buenos Aires…? Kann die Nazis verstehen, hierhin könnte ich auch auswandern, wer weiß, Achtung, Ironie des Schicksals, vielleicht wandern wir nach BA aus, wenn das bei uns mit den Nazis noch schlimmer wird…also BA kann Design, Kaffeehäuser, Parks, Flohmärkte und Sommer.